Einer Studie nach könnte die Holz-Biomasse-Bereitstellung (Stamm, Rinde, Durchforstungsholz und Baumstümpfe) aus EU-Wäldern bis 2030 von derzeit 750 auf 900 Mio. m³/J gepusht werden. Dazu sind umfangreiche Weichenstellungen seitens der Politik von Nöten, so die Studienautoren. Theoretisch produzierte der Wald 2010 1,3 Mrd. m³/J Holz. Durch wirtschaftliche, ökologische und juristische Beschränkungen waren aber nur knapp 60% davon nutzbar. Sollten künftig mögliche negative Umweltauswirkungen durch Biomasse-Ernte vermehrt in der Gesetzgebung beachtet werden, könnte das nutzbare Potenzial von 750 auf 625 Mio. m³ sinken, heißt es.

Der Bedarf nach hölzerner Biomasse soll weiter steigen und möglicherweise das Versorgungspotenzial toppen. Vor allem für die Energienutzung wird ein höherer Holzverbrauch erwartet. Wie die Grafik zeigt, könnte gerade bei Nicht-Stammholz mehr Biomasse produziert werden. Die EU-finanzierte Studie wurde von der Universität Hamburg koordiniert.

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