Forstbetrieb:

Größe: ca. 10 ha

 

Baumarten 1965:

80% Fichte, 10% Kiefer und Tanne, 10% Buche (Eiche)

 

Baumarten 2010:

40% Fichte, 25% Tanne, 35% Laubhölzer, insgesamt ca. 20 verschiedene Baumarten

 

 

Gründe für die Auszeichnung:

+ seit Jahrzehnten Umbau in einen artenreichen Mischwald

+ damit einhergehende Abkehr vom Kahlschlag hin zur Vorratspflege unter Ausnutzung der Naturverjüngung

+ regelmäßige Nutzung

+ gute Feinerschließung

+ganzheitliches Denken: Rücksicht auf Landschaftsbild, Arten- und Naturschutz, Umweltschutz und Betriebswirtschaft

 

 

Von 1965 an bewirtschaftete Georg Bachleitner den Wald des „Stürzlhamer-Hofes“ in Helperting. Seit 2001 führt sein Sohn Anton den Betrieb.

Schon sehr früh war Georg Bachleitner von der Idee des „Mischwaldes“ begeistert und wendete sich von der Methode seines Vaters, der noch nach dem „Kahlschlagsprinzip“ wirtschaftete, ab. Die Bachleitner`s sind „waldbauliche Autodidakten“, die sich durch praktisches arbeiten im Wald, durch hohes Interesse und genaues Beobachten der Natur ihr waldbauliches Wissen und Können angeeignet haben. Neue Anregungen holen sie sich u.a. auch auf Lehrveranstaltungen und Waldbegängen der WBV. Deshalb fehlt der Bachleitner „Schorsch“ auch bei keiner WBV-Lehrfahrt.

 

Georg und Anton Bachleitner bewirtschaften und pflegen ihren Wald selbst. Sie stehen für konsequente Jungbestandspflege, ein durchdachtes Netz an Rückegassen- und Wegen und der Pflege vorratsreicher Altbestände mit flächiger Naturverjüngung. Hervorzuheben ist desweiteren die grundsätzlich positive Haltung dem Wald gegenüber und vor Allem die ganzheitliche Betrachtungsweise. Hierzu gehören, neben gut gepflegten, wertvollen Beständen, auch das Ausreifenlassen einzelner Altbäume, die Pflege des Landschaftsbildes durch einen artenreichen, gut strukturierten Waldmantel und die konsequente Verwendung des umweltfreundlichen Rohstoffes Holz beim Bauen und der Energiegewinnung im eigenen Betrieb. So werden z.B. in der 2006 erbauten Hackschnitzelheizung des Hofes ca. 13000 l Heizöl, jährlich, durch Holz ersetzt. Dies schont die Umwelt und die Wertschöpfung bleibt in der „Familie“.

Die WBV gratuliert herzlich zur Auszeichnung!

 

 

Zusätzliche Informationen

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