Liebe WBV-Mitglieder,

die Auswirkungen des Coronavirus betreffen auch die Waldbesitzer, die Forstunternehmer und die Forstlichen Zusammenschlüsse und damit auch uns als WBV Wasserburg-Haag w.V.

Exportbeschränkungen und Ausfälle von Arbeitern in der Holzindustrie und nachgelagerten Betriebszweigen aufgrund der Coronakrise haben unweigerlich Auswirkungen auf den Holzmarkt. Wie groß diese Auswirkungen am Ende letztlich sein werden, vermag derzeit noch niemand zu sagen. Sicher ist jedoch, dass eine Verzögerung bei der Rundholzannahme in den Sägewerken auch eine Verzögerung beim waldschutzwirksamen Abtransport von Käferholz in die Sägewerke zur Folge hat. Da mit den zunehmenden Temperaturen wieder die Borkenkäfersaison beginnt, ist in den kommenden Wochen eine Verschärfung der Waldschutzsituation zu erwarten.

Wir bleiben diesen Zeiten weiterhin in der Geschäftsstelle telefonisch oder per E-Mail für Sie erreichbar. Zudem erhalten Sie Mitteilungen in gewohnter Weise über unseren Newsletter


Waldschutz

Aufgrund der aktuellen Situation kann die schnelle Abfuhr von Käferholz direkt in die Sägewerke womöglich zukünftig nicht mehr in gewohnter Weise garantiert werden. Um die Waldschutzsituation zu entschärfen, sind daher andere Strategien im Umgang mit dem anfallenden Käferholz notwendig.

Wo immer dies möglich ist, soll das Rundholz auf geeignete Zwischenlager verbracht werden, die mindestens 500 Meter vom nächstgelegenen Fichtenbestand entfernt sind. Steht kein geeignetes Zwischenlager zur Verfügung, sind die Polterspritzung oder aber die Entrindung des Holzes unverzichtbar.

Wir empfehlen Ihnen, sich schon jetzt geeignete Zwischenlagerplätze zu überlegen und mit Ihrem zuständigen Förster abzuklären, ob diese vom AELF als „waldschutzwirksam“ anerkannt werden können. So sind Sie im Kalamitätsfall bereits gerüstet.

Um die Waldbesitzer bei der waldschutzwirksamen, insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung zu unterstützen, wurde die waldbauliche Förderung dafür bereits freigegeben. Wichtig ist, dass jeweils der ganze Baum, d.h. auch das Gipfelmaterial, waldschutzwirksam und insektizidfrei behandelt wird. Für einen Einzelantrag muss ein Waldbesitzer die Bagatellgrenze von 500 EUR erreichen. Waldbesitzer, die die Bagatellgrenze allein nicht erreichen, können über die WBV einen Sammelantrag stellen. Die benötigten Formulare können Sie auf unserer Internetseite herunterladen. Weitere Informationen zur waldbaulichen Förderung finden Sie im Internet im Waldbesitzerportal Bayern unter folgendem Link: http://www.stmelf.bayern.de/wald/waldbesitzer_portal/048717/index.php

   

 

 

Holzmarktbericht   

 

Kleinmengen bis 10 m3 bitte unbedingt messen und an der Stirnseite anschreiben!

Nur so können wir für Sie die Vermarktung und die Abfuhr optimal gestalten!

 

Aufgrund der schwankenden Marktlage können Sie aktuelle Erlöse gerne bei uns in der Geschäftsstelle oder bei Ihrem Holzvermittler erfragen!

 

Haben Sie Fragen zu den Laubholzerlösen und Längenaushaltungen?

Dann melden Sie sich einfach in der Geschäftsstelle. Neue Ansprechpartnerin für das Laubholz: Frau Irene Neuhof


 

 

   

Zusätzliche Informationen

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